Die Sonne ist gewichen,
Das Abendrot verblichen,
Der Mond scheint still herauf.
Und silbern glänzen Watten,
Dazwischen dunkle Schatten,
Die Nacht nimmt ihren Lauf.

Kein Windhauch ist zu spüren,
Als wär’n des Himmels Türen
Ganz leise zugemacht.
Die Blätter an den Zweigen,
Sie stehen still und schweigen,
Und langsam wächst die Nacht.

Wo sonst an andren Tagen
Im Wind die Wellen schlagen,
Ist alles sanft und still.
Der Insel dunkle Rücken
Entschwinden unseren Blicken,
Weil unser Schöpfer es so will.

Wir stehen da und staunen
Und hören nur ein Raunen,
Das über Watten weht.
Kein Flügelschlag zu hören
Als wollte der betören,
Der durch die Stille geht.